Die Islamischen Föderationen appellieren in der Integrations- und Gesellschaftspolitik zu einem sachlichen, verantwortungs-bewussten und respektvollen Umgang zurückzukehren.
Der am 18. Dezember 2025 präsentierte „Integrationsbarometer“ des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) sowie dessen Vorstellung gemeinsam mit der zuständigen Ministerin zeigen, dass politisch motivierter Rechtspopulismus einen neuen Tiefpunkt erreicht hat.
Muslime sind seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft.
Die integrationspolitische Verantwortung liegt seit Jahren unverändert bei derselben politischen Partei. Eigene Versäumnisse bleiben weitgehend unbenannt und eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Fehlentwicklungen bleibt aus.
Themen des „Integrationsbarometers“, die sich nicht für eine islamfeindliche politische Agenda instrumentalisieren lassen, werden hingegen bewusst ausgeblendet.
Dabei zeigt der Bericht selbst eindeutig, dass die Teuerung sowie die steigenden Lebenshaltungskosten mit großem Abstand die drängendsten Sorgen der Bevölkerung darstellen.
Erschütternd ist, dass nur zwei Tage nach der Präsentation des „Integrationsbarometers“ und dem Social-Media-Posting der Kanzlerpartei vom 18. Dezember 2025 eine Moschee in Hollabrunn Ziel eines Angriffs mit einer Schusswaffe wurde.
Nähere Details in der Presseaussendung:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251222_OTS0002/islamische-foederationen-islamfeindliche-politik-muss-endlich-ein-ende-finden
